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Wie der Mecki entstand

Eduard Rhein war es, der dem Diehl-Igel aus dem Film „Wettlauf zwischen Hase und Igel“ den Namen Mecki gab. Rhein war von der Gründung der Hörzu 1946 bis 1965 als Chefredakteur tätig.

Es wurde nach einem Maskottchen für die Hörzu gesucht und ein Bildredakteur Thoms stellte E. Rhein den Mecki vor mit den Worten, etwas besseres haben wir nicht gefunden. Rhein war sofort verliebt in den Mecki und schwor ihm ewige Treue. Er wollte ihn mit allen Rechten kaufen und schnellstens klären, wem das gute Stück gehört. Trotz jahrelangem intensiven Suchen wurde aber der Vater der Figur nicht gefunden. Rhein meinte, die Figur sieht so pfiffig aus, wir werden ihn künftig in jeder Nummer bringen und da soll er über die Verrücktheiten im Programm meckern. Als Swineigel? Nein, wir werden ihn Mecki taufen: Mecki den Meckerer. Rhein wollte ihn gleich auf die Titelseite bringen und so geschah es (Heft 43/1949). 

Ein „Püppchen“ zunächst unbekannter Herkunft sollte zum Star werden. Es meldete sich tatsächlich Jahre nach dem Erscheinen des Meckis Ferdinand Diehl, Maler und Puppenfilmer. Es war ihm zu beweisen, daß man jahrelang nach ihm gesucht hat und es kam zu einem Vertrag und jeder war zufrieden. Diehl gab die Lizenz zur Herstellung der Puppe an die Weltbekannte Firma Steiff. 1951 wurde die 1 Meckipuppe von Steiff auf den Markt gebracht. Von dort wanderte Mecki in die ganze Welt.

Rhein verstarb 1993 mit 92 Jahren. Ihm verdanken wir es auch, daß er die genialen Zeichner Rheinhold Escher und Prof. Wilhelm Petersen, mit der bildnerischen Realisierung des Diehl-Igels beauftragte.

Mehr Info über die Zeichner, klickt auf den Button Die Künstler des Meckis.